„Medikation bei Mehrfacherkrankungen – weniger ist mehr?“

Tobias Dreischulte

Projekt 06 | Medikationssteuerung

Medikationssteuerung bei PatientInnen mit Depression und Multimorbidität

Die Ziele

01/

Entwicklung von Qualitätsindikatoren zur Identifikation von Antidepressiva-Risikoverordnungen bei PatientInnen mit Multimorbidität und Entwicklung von Schulungsmaterialien zum Deprescribing

02/

Evaluation einer Interventionskomponente zum Deprescribing von Antidepressiva sowie Stratifizierung des Risikos schwerwiegender unerwünschter Wirkungen von Antidepressiva

Beschreibung

Ein übermäßiger Einsatz von Antidepressiva ist gerade bei älteren PatientInnen mit Multimorbidität problematisch, da neben einer Erhöhung der Behandlungslast, auch Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und mit Grunderkrankungen das Risiko unerwünschter Arzneimittelwirkungen (z.B. Sturzverletzungen, Elektrolytentgleisungen, Blutungen, Potenzstörungen) erhöhen. Daher sollten Nutzen und Risiken von Antidepressiva regelmäßig überprüft werden und bei zweifelhaftem Nutzen, ein Absetzversuch (Deprescribing) unternommen werden. Solche Entscheidungen sollten von empirischer Evidenz untermauert werden und die Patientin/der Patient sollte auf einen Absetzversuch entsprechend vorbereitet (Psychoedukation) und während des Absetzversuchs begleitet werden (Case management).

Digitale Instrumente zur kontinuierlichen Erhebung von dokumentierten oder gemessenen Parametern der PatientInnen können hierbei die Grundlage von pharmakotherapeutischen Entscheidungen verbessen. Hierzu werden geeignete Case finding-Kriterien/Qualitätsindikatoren zur Identifikation von Über- und Risikoverordnung von Antidepressiva entwickelt und diese in Routinedaten der Kassenärztlichen Vereinigung und Krankenkassen implementiert, um Prävalenz sowie mögliche Ursachen und Prädiktoren zu untersuchen. Im gleichen Verfahren werden Handlungsempfehlungen für HausärztInnen zur Durchführung von Deprescribing bestätigt und Schulungen entwickelt. Parallel hierzu soll erforscht werden, welche Barrieren (z.B. in Bezug auf Wissen, Motivation und Umsetzung in der Praxis) auf Seiten von PatientInnen und Leistungserbringern eine Rolle spielen und welche Variablen bei der Entscheidung für oder gegen ein Deprescribing von Antidepressiva relevant sind.

 

Internationale Kooperation: Bruce Guthrie, Großbritannien

https://www.ed.ac.uk/profile/bruce-guthrie

Qualifizierung

Analyse von Routinedaten der Gesundheitsversorgung

Principal Investigator |  Projekt 06

Principal Investigator |  Projekt 06

Prof. Dr. MSc. Ph.D. Tobias Dreischulte

LMU Klinikum

Institut für Allgemeinmedizin

Campus Innenstadt

Pettenkoferstr. 10, 80336 München

Prof. Dr. MSc. Ph.D. Tobias Dreischulte

LMU Klinikum

Institut für Allgemeinmedizin

Campus Innenstadt

Pettenkoferstr. 10, 80336 München

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