Hausärztliche Forschung für Menschen mit Depression
(DFG-GRK 2621)

HausärztInnen sind für PatientInnen mit Depression zentral, da meistens sie die Erstdiagnose stellen und federführend behandeln. Körperliche und andere psychische Erkrankungen kaschieren Symptome und erschweren Therapien. In München soll nun das DFG-Graduiertenkolleg „PrädiktOren und Klinische Ergebnisse bei depressiven ErkrAnkungen in der hausärztLichen Versorgung (POKAL, DFG-GRK 2621)“ ab Oktober 2021 eine künftige ÄrztInnengeneration befähigen, mit diesen Problemen besser umzugehen.

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Auf einen Blick

Promotionsstellen: 16

Bewerbungsschluss: 15.Juni 2021

Start: Oktober 2021

Kooperation: LMU und TUM

Promotionsstellen: 16

Bewerbungsschluss: 15.Juni 2021

Start: Oktober 2021

Kooperation: LMU und TUM

Start: Oktober 2021

POKAL KOLLEG ermöglicht ForscherInnen aus Medizin, Psychologie, Pharmazie sowie Gesundheits- und Pflegewissenschaften und Informatik zu promovieren.

Ab Oktober 2021 sind 16 Promotionsstellen zu Diagnostik, Behandlung und Anwendung von Depressionen zu besetzen. Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2021.

Die Möglichkeit zur Bewerbung und weitere Informationen findet man beim Bewerbungsportal des Graduate Center der LMU:

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Für InteressentInnen wird es eine Online-Informationsveranstaltung am 11. Mai 2021 um 17.30 Uhr geben. Für diese können Sie sich unter folgender E-Mail Adresse anmelden:

Projekte

Die 9 Projekte des POKAL-Kollegs verteilen sich auf die Schwerpunkte „Neue Diagnostikansätze“ (Projekte 1-3), „Neue Behandlungsansätze“ (Projekte 4-6) und „Implementierungshilfen“ (Projekte 7-9).

Projekte

Die 9 Projekte des POKAL-Kollegs verteilen sich auf die Schwerpunkte „Neue Diagnostikansätze“ (Projekte 1-3), „Neue Behandlungsansätze“ (Projekte 4-6) und „Implementierungshilfen“ (Projekte 7-9).

01 | Diagnostik

Hausärztlich genutzte Faktoren in der Depressionsdiagnostik

Antonius Schneider

02 | Prädiktion

Biomarker für die Depressionsdiagnostik

Peter Falkai

03 | Suizidalität

Instrumente zu Einschätzung der Suizidalität

Karoline Lukaschek

01 | Diagnostik

Hausärztlich genutzte Faktoren in der Depressionsdiagnostik

Antonius Schneider

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02 | Prädiktion

Biomarker für die Depressionsdiagnostik

Peter Falkai

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03 | Suizidalität

Instrumente zu Einschätzung der Suizidalität

Karoline Lukaschek

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04 | Psychoedukation

Psychoedukation als Schlüssel der Verbesserung

Gabriele Pitschel-Walz

05 | Monitoring

Monitoring zur Sicherung der Behandlungseffekte

Jochen Gensichen

06 | Medikationssteuerung

Medikationssteuerung bei PatientInnen mit Depression und Multimorbidität

Tobias Dreischulte

04 | Psychoedukation

Psychoedukation als Schlüssel der Verbesserung

Gabriele Pitschel-Walz

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05 | Monitoring

Regelmäßiges Monitoring zur Sicherung der Behandlungseffekte

Jochen Gensichen

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06 | Medikationssteuerung

Medikationssteuerung bei PatientInnen mit Depression und Multimorbidität

Tobias Dreischulte

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07 | Implementierung

Einsatz von Leitlinien im hausärztlichen Alltag

Peter Henningsen

08 | Patientendaten

Digitale Dateninstrumente für depressive PatientInnen

Helmut Krcmar

09 | Kontextfaktoren

Welche Faktoren bestimmen die hausärztliche Versorgung von depressiven PatientInnen?

Caroline Jung-Sievers

07 | Implementierung

Einsatz von Leitlinien im hausärztlichen Alltag

Peter Henningsen

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08 | Patientendaten

Digitale Dateninstrumente für depressive PatientInnen

Helmut Krcmar

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09 | Kontextfaktoren

Welche Faktoren bestimmen die hausärztliche Versorgung von depressiven PatientInnen?

Caroline Jung-Sievers

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Qualifizierungsprogramm

Das Qualifizierungsprogramm ist charakterisiert durch Interdisziplinarität, internationalen Austausch und auf klinischen Bezug zur Primärversorgung. Im Bereich der Allgemeinmedizin ist die interdisziplinäre Forschung wichtig, da Hausärzte insbesondere mit der Zunahme von Multimorbidität und psychischen (Ko)Erkrankungen konfrontiert sind. Es bedarf also eines maßgeschneiderten, interdisziplinären Qualifizierungsprogramms, das Beiträge aus der Allgemeinmedizin mit notwendigen Kenntnissen zur Durchführung von Forschungsarbeiten und Aspekten zum Umgang mit psychischen Erkrankungen – insbesondere zur Depression als häufigster Diagnose – umfasst.
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ProjektleiterInnen

Prof. Dr. MSc. Ph.D.
Tobias Dreischulte

jochen-genischten

Prof. Dr. med. Dipl. Päd.
Jochen Gensichen, MPH

PD Dr.med.
Caroline Jung-Sievers, MSc

Prof. Dr. rer. oec.
Helmut Krcmar

PD Dr. phil.
Karoline Lukaschek

PD Dr. Dipl. Psych.
Gabriele Pitschel-Walz

Links zu Hilfsangeboten zum Thema Depression

Deutsche Depressionshilfe – https://www.deutsche-depressionshilfe.de
Münchner Bündnis gegen Depression – https://www.muenchen-depression.de
Krisendienste Bayern – https://www.krisendienste.bayern

Kooperationspartner