Depression im Dialog 2026
Öffentliche Vorlesungsreihe (Hybrid)
Depressionen sind weit verbreitet, rund 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind mindestens einmal in ihrem Leben hiervon betroffen. Insbesondere Hausärzt:innen sind hier gefordert. Als erste Anlaufstelle stellen sie oft die entscheidenden Weichen für die weitere Patientenversorgung, deren Erfolg maßgeblich von einer möglichst zügigen, präzisen Diagnose abhängt. Im Falle einer depressiven Erkrankung wird dies durch Verschiedenheit der Symptome, die sich oft nur schwer voneinander abgrenzen lassen, erheblich erschwert. So werden psychische Erkrankungen nict selten durch somatische Mehrfachleiden maskiert, zugleich können Depressionen die Verläufe von chronisch-somatischen Erkrankungen maßgeblich beeinflussen.
Mit unserer Vorlesungsreihe wollen wir neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus erster Hand in die Praxis tragen und den interdisziplinären Dialog aller einschlägigen Fachdisziplinen fördern: Zu Diagnose und Behandlung von Depressionen, möglichen Arzneimittelinteraktionen und speziellen Erfordernissen der Medikation von Komorbiditäten und vielem mehr. Auch der Austausch mit Betroffenen und Angehörigen ist uns ein wertvolles Anliegen. Aus diesem Grund laden wir alle Interessierten (Angehörige, Betroffene, Fachleute) herzlich ein, an unserer Vorlesungsreihe per Zoom teilzunehmen.
Zoom-Link: https://lmu-munich.zoom-x.de/j/67405637089?pwd=EGs5JD8C18ibtAaZNWqnXI1CxFW0kU.1
Veranstaltungen für Depression im Dialog 2026
11. März 2026, 14:00 Uhr
08. Juli 2026, 13:30 Uhr
11. November 2026, 13:30 Uhr
Prof. Dr. Annette Becker,
Philipps Universität Marburg
Universität Ulm
Prof. Dr. Peter Brieger,
kbo-Isar-Amper-Klinikum, Haar
"Wenn der Schmerz die Seele trifft"